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aber als spezielle Schreibweise eines Vektors
betrachten. Jede Matrix kann dann in einen Vektor überführt werden und jeder Vektor mit
Komponenten in eine Matrix. Insbesondere gibt es somit verschiedene Schreibweisen des selben mathematischen Objekts, eben
sowie potentiell noch einige andere Matrizen, nämlich denen, deren Produkt der Zeilen- und Spaltenanzahl gleich
ist. Generell lässt sich damit sagen
und hierfür die Transformationsfunktion angeben. Bei der Transformation handelt es sich um eine lineare Abbildung. Sei
ein
-dimensionaler Vektorraum über einem Körper
das Element in der
-ten Zeile von
das Element von
in der
-ten Zeile und
-ten Spalte. Dann ist
die Elementarmatrix mit einer 1 an der Position
und ansonsten nur Nullen. Sei
, dann kann mit ihrer Hilfe ein Basisvektor die Basis einer Dimension aus der Matrix
"extrahiert" werden, und zwar in der folgenden Weise:
die "Koordinatenmatrix" (mir ist kein besserer Name eingefallen), die genau eine Koordinate der ursprünglichen Matrix beeinhaltet und ansonsten nur Nullen. Dies Umformung wird für alle i, j durchgeführt. Im Ergebnis erhalte ich eine Menge
der Mächtigkeit
.
-Tupel des Vektors zu bilden. Wenn ich eine Ordnungsrelation über dieser Menge definiere, so dass die Elemetne aufsteigend nach
geordnet sind, so habe ich auch schon das Tupel und in zwar in der richtigen Reihenfolge. Die Komponenten haben aber noch die falsche Struktur. Die einzelnen Komponenten, die Koordinaten, liegen nämlich noch in Matrixform vor. Durch Zeilen- und Spaltenumformungen kann ich das nun beheben, und die Komponente mit der eigentlichen Koordinate aus jeder Matrix extrahieren. Ich transformiere somit jede Matrix
in eine Matrix
. Die Ränge beider Matrizen sind identisch, damit ist die entsprechenden lineare Abbildung injektiv und damit ist sie bijektiv.
der Einheitsvektor, der in der
-ten Komponente eine 1 hat und in allen anderen eine 0. Die Abbildung wird nun folgendermassen vorgenommen:
-ten Spalte extrahieren. Dies geschieht über folgende lineare Abbildung:
zu schreiben. Dies ist aber nicht möglich, da die Ausgangsmatrix nicht quadratisch sein muss und somit
möglich ist. Dann aber verfügen die Einheitsvektoren über unterschiedliche Komponentenanzahl und die Matrizenmltiplikation ist nicht mehr in allen Fällen definiert (stimmt das denn überhaupt...? - nochmal nachdenken).
folgt, dass das Koordinatentupel nun ein Vektor
ist. Das Tupel ist somit das gesuchte Bild
der Matrix
.